Einlagerungshinweise - erdgedeckte Behälter

Als Korrosionsschutz mit besonderer Wirksamkeit hat sich die Epoxid-harz.beschichtung durchgesetzt. Vor diesem Hintergrund bieten wir ausschließlich Behälter mit diesem Korrosionsschutz an. 

 

Maßtabelle für bauseits vorzubereitende Behältergruben

Typ         

 

 

 

Gruben- 

maße 

Rohbau

                                   

Fertigbau-

tiefe  

 

Sandfüll-

menge  

   

Länge m  

 

 

Breite m 

 

 

 

Tiefe m

 

 

 

m

 

 

 

 

1,2 t  

3,1

  1,85    1,95   1,75   - 7
2,1 t   4,9   1,85    1,95   1,75   - 11
2,9 t   6,1   1,85    1,95   1,75   - 15
                     
                     

Auftriebsicherung

Beispiel "Tankverankerung" zur Sicherung des Flüssiggas-Behälters gegen Auftrieb mit Stahlblechband, verzinkt, 60 x 6.000 mm Länge mit Unterlage, z.B. Neopren, zum Schutz der Behälterisolierung.

 

 

Schuztmaßnahmen und Einlagerung

Bauunternehmer oder Bauherr:

 

  1. Die Baugrube ist rechtzeitig vor dem Anlieferungstermin des Behälters entsprechend der Maßtabelle für die jeweilige Behältergröße herzustellen.
  2. Bei der Baugrubentiefe ist unbedingt das später endgültig geplante Erdreichniveau zu beachten!
  3. Der Boden der Grubensohle ist vor Einlegen des Behälters zu verdichten.
  4. Bis zum Liefertermin des Behälters muss das Sandbett auf der Sohle mit einer Stärke von min. 20 cm eingebracht sein.
  5. der Behälter ist so einzulagern, dass die Erddeckung mind. 50 cm beträgt, und zwar mit einem Gefälle von 1 - 3 % zum Domschacht hin. Der Behälter muss allseitig von einer mind. 20 cm dicken, steinfreien Sandschicht umgeben sein, die in Lagen von 20 - 30 cm aufzufüllen und einzuschwemmen ist. Der Sand muss steinfrei sein! Die Korngröße darf 3 mm nicht übersteigen.
  6. Die vorschriftsmäßige Einlagerung ist zu bescheinigen.
  7. Die Behälter müssen mind. 0,8 m von unterirdischen Kabeln, fremden Leitungen und Gebäudefundamenten entfernt sein.
  8. Ist der Grundwasserspiegel über der Behältersohle anzunehmen, ist ein gesonderter Nachweis zu führen. Hierbei muss berechnet werden, ob das Eigengewicht des leeren Behälters größer ist, als der Auftrieb (1,3-fache Sicherheit).
  9. Auftriebskräfte und Absicherung sind vom Statiker auszulegen.
  10. Der LKW mit aufgesetztem Kran muss unmittelbar an die Baugrube heranfahren können.

 

Behälterlieferant

 

  1. Unmittelbar vor der Einlagerung muss an Ort und Stelle die Isolierung mittels Hochspannung auf einwandfreien Zustand geprüft werden (bei Epoxidharzisolierung 10.000 V). Bei der Beschädigung der Epoxidharzbeschichtung ist der Behälter ins Werk zurück-zuführen oder durch einen zertifizierten Fachbetrieb zu reparieren.
  2. Der Behälter muss beschädigungsfrei in die Grube gelegt werden: schleifen oder rollen ist unzulässig. Epoxidharzbehälter sind mit umschlingenden Bändern einzulagern.
  3. Der verantwortliche "Sachkundige" hat die Durchführung des ISO-Tests und den einwandfreien Zustand des Behälters zu protokollieren. Die Bescheinigungen werden den Behälterpapieren beigeheftet.

 

Gasinstallateur:

 

  1. Abgehende Rohrleitungen sind gekröpft unter dem Domschacht herzuführen bzw. bei aufgeschweißtem Domschacht sind wasserdichte Wanddurchführungen einzusetzen.
  2. Füllleitungen und Entnahmeleitungen sind so zu verlegen, dass der Domschacht bei der inneren Prüfung ohne Montagearbeiten geöffnet werden kann.

Quelle: Planen mit Flüssiggas / Deutscher Verband Flüssiggas e.V.

 

 

 

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