Genehmigung für die Einlagerung bzw. Aufstellung von Flüssiggas-Behältern.

Die Einlagerung bzw. Aufstellung von ortsfesten Flüssiggas-Behältern im privaten Bereich wird durch die Bauordnung der jeweiligen Bundesländer geregelt.

 

In der Musterbauordnung (MBO), eine Standard- und Mindestanforderung, die den Ländern als Grundlage für deren jeweilige Landesbauordnungen dient, werden unter § 61 die verfahrensfreien Bauvorhaben genannt. Unter 5.a) werden ortsfeste Behälter für Flüssiggas mit einem Fassungsvermögen von weniger als 3 t für nicht verflüssigte Gase mit einem Brutto-Rauminhalt bis zu 6 m³ von einer Baugenehmigung freigestellt. 

 

Die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Bremen sind von dieser Vorgabe abgewichen - siehe Tabelle.

 

Genehmigung nach Bauordnung

Bundesland

 

 

 

Fassung vom

 

 

 

Fundstelle der Bauordnung

 

 

genehmigungs-

frei bis zu einer Größe von

             

Musterbau-

ordnung

  Nov. 2002 zuletzt geändert 2008   § 61 (1), 5.,a)   < 3 t
             
Bremen   Apr. 2003   § 61 (1), Anhang zu 65, 5.1   0,3 m³
             
Nordrein-Westfalen   Maz. 2007   § 66, 4.   5 m³

 

Anmerkung

In Nordrhein-Westfalen sind nach derzeitiger Bauordnung nur Behälter bis 5 m³ genehmigungsfrei. 2,9 t - Behälter mit einer Füllmenge von etwa 5,4 m³ benötigen eine Baugenehmigung.

 

Flüssiggas-Behälter bedürfen ab 3 t Fassungsvermögen grundsätzlich einer Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) und einer Baugenehmigung.

 

Quelle: Planen mit Flüssiggas / Deutscher Verband Flüssiggas e.V.

 

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